VON IHNEN ZU UNS
Hinweise zur Druckdaten- und Druckvorlagenlieferung



Ihre Idee hat Gestalt angenommen und liegt in digitaler Form oder als Aufsichtsvorlage/Manuskript vor. Damit nun alles schnell und problemlos gedruckt werden kann, bitten wir Sie, das Folgende zu beachten. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Sie erreichen uns telefonisch unter
035203 / 37416 (Management) oder 035203 / 37 435 (Design/Satz/Druckvorstufe)
oder per E-Mail info@ell-print.com.


1) Vorlagen in digitaler Form / Druckdateien:

Sie können uns Ihre Daten auf allen gängigen Datenträgern übergeben.

Außerdem können Sie uns Ihre Daten per E-Mail zusenden: daten@ell-print.com
(ab 10 MB bitte auf unseren FTP-Server hochladen; bitte setzen Sie sich wegen der Zugangsdaten mit uns in Verbindung)

 

Wir können folgende Daten verarbeiten:

  • PDF-Dateien (idealerweise PDF/X3)
  • Adobe InDesign
  • Adobe Illustrator
  • Adobe Photoshop
  • Corel Draw (bis Version X3)
  • Macromedia Freehand
  • QuarkXPress
  • Microsoft Office
  • Open Office
 
Tipps und Hinweise - gelten für Mac und PC

  1. Ausdrücklich empfohlen wird die Lieferung von PDF-Dateien (ideal PDF/X3), mit denen Sie unseren digitalen Workflow optimal nutzen. Diese Dokumente können auf jedem Bildschirm oder Drucksystem ausgegeben werden, und zwar in exakt der Weise, wie sie angelegt wurden. Bitte beachten Sie, dass die Erstellung von PDF-Dateien aus der verwendeten DTP-Software heraus nur bei Adobe InDesign zu sauberen Ergebnissen führt. Bei Nutzung anderer Programme müssen alle Schriften eingebettet sein (Achtung - diese Option bieten nicht alle Programme zur pdf-Erstellung an, dann bitte die Schriften separat mitliefern). Generell sollten pdf-Dateien nur mit dem Acrobat Distiller (im Lieferumfang von Adobe Acrobat enthalten) erzeugt werden.

  2. Sofern Sie offene Layoutdateien liefern, achten Sie bitte auf korrektes Einbetten aller Schriften und Bilder bzw. wandeln Sie bitte alle Schriften in Kurven. Falls Ihnen dies nicht möglich ist, liefern Sie bitte alle Schriften und Bilder in einem separaten Ordner mit.

  3. Für den Offsetdruck ist es notwendig, dass Sie die Bilder im CMYK-Farbraum anlegen (Eurooffsetstandard, UCR, max. 320% Flächendeckung, die Auflösung entspricht mindestens dem Faktor 2,0 der gewünschten Rasterweite = 300 dpi für 60-er Raster, keine Bilder aus dem Internet). Für Grafiken in allen gängigen Formaten eignet sich optimal das TIFF-Format.

  4. Bitte denken Sie bei randabfallenden Dokumenten an eine ausreichende Überfüllung (3 mm ringsum) als Beschnittzugabe.

  5. Ihrem Datenträger legen Sie bitte eine farbige, verbindliche Vorlage Ihrer aktuellsten Version als Referenz bei. Beachten Sie bei der Bildbearbeitung jedoch bitte, dass zwischen unseren Druckmaschinen und nicht kalibrierten Laser- oder Tintenstrahldrucksystemen in der Regel keine ausreichende Vergleichbarkeit von Farben und Helligkeit/Kontrast gegeben ist. Dies gilt auch für die Beurteilung von Farben und Helligkeit/Kontrast an nicht regelmäßig kalibrierten Monitoren. Auf Wunsch fertigen wir für Sie vorab Digitalproofs an, die wir für eine qualitätsgerechte Ausführung ausdrücklich empfehlen. Bei Lieferung eigener Proofs/Andrucke können wir nur dem Eurooffsetstandard folgen.

  6. Auch Office-Dateien sind im allgemeinen ohne größere Probleme verarbeitbar, bedürfen aber grundsätzlich einer längeren Vorbereitungszeit, da MS Office-Programme u.a. keine Möglichkeit zum Umwandeln in CMYK bieten. Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass es auf Grund von Unterschieden zwischen den verwendeten Druckertreibern bei MS Office-Dateien zu veränderten Zeilenumbrüchen/Verschiebungen kommen kann, so dass kostenpflichtige Nacharbeiten unsererseits erforderlich werden können.

  7. Wir prüfen Ihre Daten grundsätzlich nur hinsichtlich der Belichtungsfähigkeit (Offsetdruck) bzw. Druckfähigkeit. Weitergehende Prüfungen und ggf. Korrekturen, z.B. Rechtschreibung, Farbräume von Bildern (RGB/CMYK) o.ä. sind ausdrücklich schriftlich zu vereinbaren. Sie werden nach Aufwand berechnet.

  8. Die für Druckplattenbelichter entwickelte RIP-Software ist u.U. noch nicht in allen Details auf dem Stand der DTP-Programme angekommen. Bekannt ist dies z.B. für Transparenzen. Bei der Nutzung solcher Gestaltungsmittel kann es erfahrungsgemäß zu Problemen bei der Belichtung kommen, auch wenn Digitalausdrucke korrekt erfolgen. Wir haben die Möglichkeit PDF-Dateien vorab mit Hilfe der Software PitStop Professional zu prüfen, und wir werden Sie über das Ergebnis informieren.
zurück zum Seitenanfang

2) Aufsichtsvorlagen oder Manuskripte:

Tipps und Hinweise

Ihre Vorlagen sollten folgenden Anforderungen genügen, damit eine qualitativ hochwertige Reproduktion möglich ist:

  1. keine fotografischen Negative, keine Dias

  2. keine Ausdrucke aus dem Internet - die Auflösung der Bilder liegt in der Regel unter 100 dpi, was zwar für die Bildschirmdarstellung völlig ausreicht, im Druck aber ein deutliches Raster erkennen lässt

  3. Schwarz-Weiß- und Farbfotos (wenn möglich) 13 cm × 18 cm glänzend - matte Oberflächen verursachen beim Scannen Probleme wie z.B. Farbverfälschungen
zurück zum Seitenanfang

 
Bitte setzen Sie sich bei allen Fragen möglichst frühzeitig mit uns in Verbindung, damit die Verarbeitung Ihrer Daten oder Vorlagen ohne Probleme und langwierige Nacharbeiten zum gewünschten Ergebnis führt. Wir unterstützen Sie gern.

 
Was ist CMYK ???
Bei der Bildschirmdarstellung nimmt das Auge Farbe durch Lichtaussendung des Bildschirms wahr, alle Farben werden aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau - daher RGB-Farbraum - erzeugt. Der Offset- und Digitaldruck erfolgt jedoch mit den vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (=Schwarz) - daher CMYK-Farbraum. Bei gedruckten Bildern sieht das Auge Licht, das seine Farbwirkung durch Reflexion an der Papieroberfläche und Absorption beim Durchgang durch die gedruckte Farbschicht (Offsetdruck) bzw. durch Reflexion an der Tinten- oder Tonerschicht (Digitaldruck) erhält. Ohne korrekte Umwandlung der Bilddaten aus RGB in CMYK wird die gedruckte Farbe vor allem im Offsetdruck vom RGB-Bild bzw. von der eingescannten Vorlage abweichen, mitunter sogar drastisch. Die physikalisch unterschiedliche Art der Entstehung des Farbeindruckes bedingt auch, dass bei weitem nicht alle am Bildschirm darstellbaren Farben gedruckt werden können bzw. dass Farben, die am Bildschirm "leuchten", gedruckt dann blasser, "grauer", erscheinen.